Ausflug Brig 2019


Die Eisenbahnfreunde Lichtenfels reisen auf den Pfaden und Schienen der Schweizer Eisenbahnen.

Elf Männer, Frauen und Jugendliche von den Eisenbahnfreunden Lichtenfels e.V. waren es, die am vergangenen Sonntag eine zehnstündige Bahnreise von der Deutschen Korbstadt aus antraten. Viele weitere Kilometer auf Schienen und zu Fuß sollten in den nächsten Tagen noch folgen.

Die erste Etappe führte mit dem InterCity über Nürnberg, Stuttgart und Zürich zum Zielbahnhof Brig in der Südschweiz. Das Tagesziel wurde mit dem Hotel Good Night Inn erreicht, welches für seine eindrucksvolle Modellbahnanlage im Untergeschoss unter Eisenbahnfreunden weithin bekannt ist. Der rund 10 Meter lange und 25 Meter breite Nachbau zeigt die Nord- und Südrampe der alten Lötschbergbahn im Maßstab 1:87. Die Vorbildstrecke beginnt unweit vom Hotel entfernt im Bahnhof Brig. Ein weiterer Nachbau der Südrampe steht bei den Eisenbahnfreunden Lichtenfels im alten Stellwerk, sodass es hier reichlich Anlass zum Staunen und Fachsimpeln gab.

Am zweiten Tag der Reise stand dann eine Wanderung entlang der echten Südrampe auf dem Programm, deren Höhepunkt das berühmte Bietschtal-Viadukt darstellte. Die im Bogen verlaufende Stahlgitterbrücke stammt aus der Eröffnungszeit der Bahnstrecke im Jahre 1913. Unmittelbar zwischen zwei Tunneln gelegen überspannt der Kunstbau das 78 Meter tiefe Bietschtal, weshalb der ebenfalls über die Brücke führende Wanderweg nur für Schwindelfreie geeignet ist. Für den mühevollen Aufstieg entschädigte die Eisenbahnfreunde ein Bergpanorama bei bestem Wetter.

Der dritte Ausflugstag stand ebenfalls im Zeichen der Lötschberg-Südrampe. Diesmal wurde die Strecke mit dem Zug befahren, ausgehend von Brig über Spiez bis Interlaken-West. Die Bahnlinie führt durch den kleinen Ort Därligen am Thuner See. Besichtig wurde dort unter anderem die Anlegestelle des von der Bern-Lötschberg-Simplon Eisenbahngesellschaft (BLS AG) betriebenen Linienschiffsverkehres, mit dem es dann auch wieder Richtung Spiez ging. Es ist wenig verwunderlich, dass auch diese besondere Szenerie auf mehreren Metern in Miniatur in Lichtenfels abgebildet ist.

Die folgenden Tage führten die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner von Ausserberg nach Raron, durch Weinberge und entlang des Flusses Rhone sowie der gleichnamigen Eisenbahnstrecke. Die Reise ging mit der Bahn ins italienische Domodossola mit seinem schweizerisch-italienischen Grenzbahnhof und über Spiez und Zweisimmen mit der Schmalspurbahn nach Montreux am Genfer See.

Der letzte Tag stand dann ganz im Zeichen der Schmalspurbahnen. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn brachte die Reisegruppe teils im Adhäsions- und teils im Zahnradbetrieb nach Zermat. Dort erfolgte der Umstieg in die Gornergrat-Bahn. Diese reine Zahnradbahn überwindet 1500 Höhenmeter mit Steigungen von bis zu 200 Promille und bringt ihre Passagiere so auf den 3100 Meter hohen Berg Gornergrat. Letzte Etappe war nach dem Gipfelbesuch der Ort Neubrück mit seiner historischen römischen Brücke deren Felsenfundament wird von einem kleinen Tunnel der Schmalspurbahn des berühmten Glacier-Express durchquert wird. So bot sich zum Abschluss noch ein einzigartiges Motiv für alle Fotografen. Nach einer gelungenen Woche konnten die Eisenbahnfreunde mit zahlreichen neuen Eindrücken ihre Heimreise antreten, um in der fränkischen Heimat die gleichermaßen faszinierende Natur und Eisenbahn der Schweiz in neuen, kleinen und großen Kunstwerken einzufangen. Informationen zu Verein, Mitgliedschaft und Besuchstagen finden sich im Internetten Glacier-Express durchquert wird. So bot sich zum Abschluss noch ein einzigartiges Motiv für alle Fotografen. Nach einer gelungenen Woche konnten die Eisenbahnfreunde mit zahlreichen neuen Eindrücken ihre Heimreise antreten, um in der fränkischen Heimat die gleichermaßen faszinierende Natur und Eisenbahn der Schweiz in neuen, kleinen und großen Kunstwerken einzufangen. Informationen zu Verein, Mitgliedschaft und Besuchstagen finden sich im Internet



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